Studie: Karies ist nicht erblich


Faule Zähne durch Faulheit?
Studie: Karies ist nicht erblich

Karies ist vor allem bei Kindern ein Problem. Unklar blieb bislang, welche Rolle die Gene bei der Zahnfäule spielen. Eine neue Studie liefert nun Antworten.

Zucker und Milchgebiss: eine denkbar ungünstige Kombination. Denn vor dem Zahnwechsel weisen Kinderzähne nur einen halb so dicken Zahnschmelz auf wie danach. Ein leichtes Ziel also für Bakterien, die sich von Zucker ernähren. „Wir müssen regelmäßig Kleinkinder in Vollnarkose behandeln, um ihr Gebiss zu sanieren“, beklagt der Münchner Kinderzahnmediziner Jan Kühnisch.

Rolle der Gene nimmt im Laufe der Kindheit stark ab

Bislang blieb unklar, welche Rolle Gene und Umwelteinflüsse bei der Entstehung von Karies spielen. Zwar zeigte sich in Untersuchungen an Zwillingen, dass die Bakterienflora im Mund durch das Erbgut vorgegeben ist. Eine neue Studie mit fast 500 Zwillingspärchen im Alter von fünf bis elf Jahren relativiert das jedoch: Demnach unterscheiden sich die Karies-Bakterien auch bei Zwillingen. Zudem nahmen die sonstigen Gemeinsamkeiten der Mundflora schon in den ersten Lebensjahren ab. Je älter die Kinder waren, desto eher bestimmten Ernährung und Zahnpflege die Gesundheit ihrer Beißer.

Eltern müssen auf gute Ernährung und Zahnpflege achten

Die gute Nachricht: Da die Gene keine große Rolle spielen, lässt Karies sich leichter verhindern als bislang angenommen. In der Pflicht stehen dabei die Eltern: Zuckerhaltige Lebensmittel wie etwa Fruchtsäfte sollten möglichst selten auf dem Kinder-Speiseplan stehen. Beim Zähneputzen (mindestens zwei Mal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta) ist die Dauer entscheidend, zwei Minuten sind das Minimum! Auch zuckerfreie Kaugummis helfen, indem sie den Speichelfluss nach den Mahlzeiten anregen.

Weitere Tipps zur Zahnhygiene erhalten Sie hier:

  • Das 1 x 1 der guten Zahnpflege
  • Hilfsmittel zur Mundhygiene


Quelle: Süddeutsche Zeitung

News

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Tipps für sicheren Grillspaß
Tipps für sicheren Grillspaß

Heißes Sommervergnügen

Von Verbrennungen bis zu Magen-Darm-Infektionen: Das allseits beliebte Grillen hält eine ganze Menge Gefahren bereit. Hier gibt es Tipps, wie man sich davor schützt.   mehr

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Weiblicher Schlaf und Hormone
Weiblicher Schlaf und Hormone

Was machen Hormone mit dem Schlaf?

Ob man morgens ausgeschlafen oder müde ist, hängt von vielen Faktoren ab. Welchen Einfluss haben die Hormone?   mehr

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Rönner Apotheke im Marktkauf Bünde
Inhaber Hans-Claus Rönner
Telefon 05223/57 42 01
Fax 05223/57 42 03
E-Mail info@apotheke-buende.de